Coronakrise, die Ursachen und die Folgen!

Der globale Handel ist einerseits ein Segen:

Die Entfernungen werden kürzer, Waren und Menschen reisen binnen weniger Stunden von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent.

Andererseits auch ein Fluch:

Mit den Waren und den Menschen verbreiten sich Krankheiten und Seuchen und lassen sich nicht so einfach eindämmen.

Winzer denken immer noch an die Reblauskrise in den Jahren 1880 bis 1920 zurück. Der Schädling aus Nordamerika vernichtete den Qualitätsweinbau in Europa und erst mit dem Pfropfen der europäischen Qualitätsreben auf einen geeigneten Wurzelstock gelang es, den Weinbau in Europa zu neuer Blüte zu führen.

Im Zuge der Coronakrise sollten wir uns auf unsere Stärken besinnen! Wir sind verantwortungsbewusst, beachten die von unserem Staat, den Ländern und Instituten empfohlenen Verhaltensweisen und verfügen glücklicherweise über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Deutsche Forschungsunternehmen arbeiten intensiv an Medikamenten und Impfstoffen.

In diesen Zeiten, und vielleicht auch danach, sollte jeder regionaler, nachhaltiger und ökologischer denken und handeln! Unterstützen Sie, wann und wo immer es geht, auch die heimische Gastronomie, Hotellerie, Bauern, Winzer, Händler und Bioläden!

Wir brauchen keine Erdbeeren aus dem Gewächshaus im Dezember, kein mit dem Flugzeug eingeflogenes Gemüse, kein mit einem Chemiecocktail behandeltes Obst, keine unter fragwürdigen Bedingungen hergestellte neueste Mode, keine Kreuzfahrt in der Karibik!

Regional und Bio sollte die Zukunft sein!

Bei uns im Weingut können Sie weiterhin - nach terminlicher Absprache - unbesorgt Wein einkaufen und Zuhause genießen. Ob und wann unsere Straußwirtschaft öffnet und die so beliebten Kochkurse nachgeholt werden – wir werden Sie zu gegebener Zeit informieren.

Für eine bessere und sicherere Welt!

Jochen Neher

Tausend & ein Geschmack

Der Rheingau. Voller Mythen und wundersamer Geschichten. Hierzu passt die faszinierende Geschichte des Weingutes Mohr. Eine Geschichte, die von Jochen Neher und seiner Frau Saynur Sonkaya-Neher in vierter Generation weitergeschrieben wird. Während die Weine regelmäßig Auszeichnungen erhalten, erlebt mit der gebürtigen Türkin der Familienname des traditionellen Rheingauer Familienweingutes fast schon eine gewisse Renaissance.