Weingut Mohr

Weingut Mohr in Lorch am Rhein


Tagebuch

13.01.2010

Dezember 2009 - Im Dezember sollte jeder Tag 25 Stunden haben

In den nächsten 3 Wochen bin ich zweimal pro Woche mit Wein unterwegs.

Zwischendurch ergeben sich immer wieder Termine und kleine Verkostungen mit interessierten Gastronomen und Händlern. Die Gespräche knüpfen an Kontaktaufnahmen im Sommer oder Herbst an und sind bereits auf das kommende Jahr ausgerichtet.

So manche Planung läuft eben einige Monate und dem entsprechend werden künftige Zusammenarbeiten frühzeitig besprochen und in die Wege geleitet.

Seit Anfang des Monats geht unser Sohn Moran zum Gitarrenunterricht. Ich freue mich sehr darüber. Im Gegensatz zu mir ist er nämlich musikalisch veranlagt.

Am Sonntag gehen wir mit Freunden zuerst ins Schwimmbad, anschließend auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt. Dies ist der größte in der Region und bietet den kleinen Kindern mit 2 Karusells eine besondere Attraktion.

Im Weinkeller lasse ich die neuen Weine nicht aus den Augen, probiere hin und wieder, nehme einige von der Hefe, bei anderen unterbreche ich die Gärung um die natürliche Restsüße zu erhalten. Alle paar Tage ist etwas zu tun. Die Rotweine machen die 2. Gärung - den biologischen Säureabbau und müssen hin und wieder probiert werden. Insgesamt gären die Weine in diesem Jahr gemächlich und ruhig. Die Qualität ist vielversprechend, die Weine sehr fruchtig und gehaltvoll, ohne dass der wieder etwas höhere Alkohol aufdringlich wirkt.

Zu Weihnachten stellt sich die gesamte Familie Neher bei uns ein. Meine Brüder kommen mit großen und kleinen Anhängen. Mit anderen Worten - das Haus ist gerappelt voll und wir haben jede Menge Arbeit mit Betten richten, Kochen, Spülen. Aber auch mit netten Gesprächen, langen Spaziergängen, fröhliche Kinderaugen etc.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Im Weinkeller ist alles in Ordnung - wir starten diesmal erst am 2. Januar in den Winterurlaub nach Leutasch zum Skifahren...

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