Unsere Straußwirtschaft hat bis zum 3. Mai geöffnet. Für unseren Internet-Auftritt lassen wir neue Fotos machen. Alles muss ins Rampenlicht: die Familie, die Gebäude, der Weinkeller, die Straußwirtschaft.
Wenn es auch draußen richtig grün ist, dann werden auch noch Fotos in den Weinbergen geschossen.
Am 6. Mai bekommen wir Besuch aus der Türkei. Herr Volkan ist großen Weinliebhaber und hat 20 Jahre lang in Deutschland gelebt. Er hat uns sogar einige Flaschen Wein aus seiner Heimat mitgebracht. Wir führen sehr interessante Gespräche über die Zukunft des Weinbaus und die heimischen Rebsorten.
Mitte des Monats füllen wir die besten 2008er Weiß- und die 2007er Rotweine. Dazu gehören wieder die Ersten Gewächse und die Alten Reben. Auch 25 Liter Beerenauslese werden in kleine Flaschen gefüllt und mit dem Vinolok verschlossen.
Über Himmelfahrt sind meine Frau und unser Sohn Moran mitz mir zu unseren Partnerstädten St. Benoit und Ligugé nach Frankreich unterwegs. Wir verbringen 2 herrliche Tage am Meer und 2 weitere in St. Benoit bei unseren sympathischen Gastgebern. Die Zeit vergeht viel zu schnell und jedes mal nehmen wir uns vor auch mal unabhängig von der Jumelage dorthin zu fahren.
Am 25. Mai ist es endlich so weit. Das Grundstück, das ich im Jahr 2007 gekauft habe, wird mit neuen Rieslingreben gepflanzt. Mit der Pflanzmaschine sind die 10 Reihen in gut 2 Stunden erledigt. Das Besondere an diesem Stück ist, dass ich erstmals meine eigenen Reben habe vermehren lassen. Aus unserem 55-jährigen Weinberg in der Lage Pfaffenwies, den ich ebenfalls im Jahr 2007 erworben habe, hatten wir Holz geschnitten und daraus neue Pflanzen ziehen lassen. Hintergrund der Sache ist, dass die Reben des Spenderweinbergs noch nicht so auf hohen Ertrag selektiert waren und die Trauben kleiner und weniger fäulnisempfindlich sind. Ich bin gespannt, ob sie anwachsen.