Am 6. Oktober bekommen wir Besuch von einer Reisegruppe aus Dortmund. Zum Programm gehören Weinbergsbegehung, Mittagessen und Kirchenbesichtigung.
Die Weinlese pausiert bis zum 9. Oktober. Wir nutzen die Zeit, um Blätter im Bereich der Traubenzone zu entfernen, damit die Trauben noch von der Sonne profitieren, die Säure schneller abbauen und gesünder bleiben.
Danach geht es mit der Lese beim Spätburgunder weiter. In Assmannshausen machen wir ebenfalls eine Vorlese. Ab dem 10 Oktober werden die ersten Rieslinge geerntet. Da wir nur mit 8 Personen draußen sind, geht die Lese nicht zu schnell voran und im Keller habe ich genug Zeit für die Einlagerung der Moste und die Kontrolle der gärenden Weine.
An einem Vormittag bekommen wir tatkräftige Hilfe von der Klasse 3b der Wisperschule Lorch. Morans Klasse kommt zur Weinlese. Die Kinder haben ihren Spaß und werden nach der Arbeit mit leckeren Brötchen, Wurst und Traubensaft belohnt.
Am 21. Oktober müssen wir die Lese wegen Regen abbrechen. Auch für den 27. Oktober ist wieder Regen angesagt. Deshalb erhöhen wir das Lesetempo, denn nun geht es um die richtig guten Trauben. Wir ernten sogar am Samstag und Sonntag. Am Montag regnet es. Der letzte Lesetag ist dann der 29. Oktober, der uns noch 2 Erste Gewächse beschert. (2004 waren wir am 2. November fertig).
Alles in Allem war es ein entspannter Herbst mit einem sehr erfreulichen Ausgang. Beim Riesling konnten wir überwiegend gute Kabinettweine und feine Spätlesen (bis 94 Grad Oechsle), beim Spät- und Weißburgunder zwischen 85 und 100 Grad Oechsle, einbringen.