Am Wochenanfang filtriere ich die Weine, die wir am Donnerstag abfüllen werden. Wir planen 13.500 Flaschen an einem Tag zu füllen. 2 Rotweine - die Besten - werden ohne Filtration auf die Flaschen kommen, nachdem wir mit dem 2004er überaus positive Erfahrungen damit gemacht haben.
Am Abend haben wir Vorstandssitzung und anschließend Winzerstammtisch der Lorcher Winzer.
Es geht wieder um die Beschilderung des Rheinsteigs und in Lorch mit Hinweistafeln der Lorcher Winzer.
Desweiteren frage ich an, in wie weit Interesse besteht, in weiteren Weinbergen gemeinsam eine Tröpfchenbewässerung zu installieren. Das Echo hat mich nach dem trockenen April und Mai (6 Wochen ohne Regen) natürlich nicht überrascht.
Am Dienstag filtriere ich die letzten Weine und schicke je eine Probe ins weinlabor zur Überprüfung der wichtigsten Analysewerte (Restzucker und freie schweflige Säure).
Am Mittwoch bereite ich alles für die Füllung vor, am späten Nachmittag kommt die Füllmaschine und der Verschießer für den Schraubverschluß Longcap und den Glasverschluß Vinolok.
Am Abend feiert eine Gruppe von 16 Personen noch einen Geburtstag bei uns. Es wird eine sehr kurze Nacht, da ich um 4 Uhr 30 wieder aufstehen muss, um den Dampferzeuger anzuschalten, mit dem Filter und Füllanlage sterilisiert werden.
Um 7.30 Uhr geht es dann los.
Mit 10 Personen wird gefüllt - erstmals einen Schraubverschluß!
Die Technik funktionniert seit Jahren hervorragend bei Wasser, Saft und Spirituosen und ich habe keine Bedenken, dass sich diese Alternative zum herkömmlichen Korken in windeseile durchsetzen wird.
Für die Ersten Gewächse und die 2 unfiltrierten Rotweine aus den alten Reben im Höllenberg und dem Bodental-Steinberg verwenden wir den Glasverschluß, den wir bereits letzten September erfolgreich eingeführt haben. Die größte Menge eines Weines beträgt 4000 Liter, die kleinste 30 Liter (Beerenauslese).Um 19.15 Uhr sind wir fertig.
An Freitag heißt es dann Aufräumen und Saubermachen.