Weingut Mohr

Weingut Mohr in Lorch am Rhein


Tagebuch

25.03.2007

19. bis 25. März 2007

Der Montag auf der ProWein ist erfreulich gut besucht. Montags kommen oft die Kunden aus der Gastronomie. Diesmal sind auch viele Fachhändler unterwegs. Ich komme kaum zum Luftholen. Zum Glück kommen nicht alle auf einmal sondern fast immer nacheinander. So habe ich doch genügend Zeit für jeden einzelnen Interessenten.

Am Abend bin ich auf einer Veranstaltung bei einem relativ neuen Fachhändler in Düsseldorf. Dort zeigen 40 Spitzenweinzer aus Deutschland und der Welt je 2-3 Weine.
Die teuersten Weine kosten über 30 Euro die Flasche. Weine eben, die man nicht jeden Tag probiert.
Der Dienstag auf der Messe ist dann gemütlicher. Der Ansturm ist deutlich geringer. Dennoch finden sich alte und neue Gesichter am Stand ein.
Um 18 Uhr schließt die Messe. Danach fahre ich noch zu 2 Restaurants in Neuss. Einmal um mich bei dem einen vorzustellen, bei dem anderen zum Weinliefern.

Am Mittwoch beginnt der Frühling auf dem Kalender. Im Rheingau ist jetzt wenig davon zu spüren. Es ist kalt und es regnet fast in Strömen. Hierdurch ist die rasante Entwicklung der Reben gebremst worden. Sonst hätten wir sogar fast mit dem Austrieb der Reben rechnen müssen. Sie stehen jetzt in den
Startlöchern 3 Wochen früher als normal wegen dem warmen Winter.

Am Donnerstag bin ich den ganzen Tag in Bonn und Köln zum Weinliefern.

Am Samstag helfe ich meinen Männer im Weinberg beim Gerten. Die beim Winterschnitt stehen gelassene Fruchtrute wird auf den untersten Draht gebunden. So wachsen die grünen Triebe schön in einer Reihe entlang der Rebzeile.

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