Am Montag geht es in den schönen Hochtaunus. Das höchstgelegene Städtchen, wo ich hinkomme, liegt auf 500m Höhe. In einem Jahr hatte ich dort vor Weihnachten dicken Schneefall und in wenigen Minuten waren die Straßen weiß. Diesmal waren es 10 Grad über Null und Sonnenschein.
Am Abend haben wir unseren monatlichen Winzerstammtisch abgehalten.
Hierbei geht es im Wesentlichen um geplante Veranstaltungen im kommenden Jahr und deren Bewerbung.
Am Mittwoch und Donnerstag bin ich in Dortmund und übernachte in Bochum. Zum Mittag habe ich eine Besprechung im Restaurant zum Neuling in Bochum. Ich plane dort ein Vier-Gang-Menü mit korrespondierenden Weinen zu Gunsten der Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet.
Für dieses Zentrum hatten wir bereits aus dem Geburtsjahrgang unserer Tochter Helin (2002) jeweils den besten trockenen Weißwein und Rotwein ausgewählt, um für jede verkaufte Flasche 0,75Euro an die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet mit Sitz in Bochum zu spenden.
Die Stiftung hat die Aufgabe, ein ambulantes Zentrum für schwerst- und mehrfach behinderte Frühgeborene, Säuglinge und Kinder mit ihren Familien zu errichten. Ziel der Einrichtung ist es, so früh wie möglich die optimale Diagnose für jedes Kind zu stellen und damit Beschwerden zu lindern oder sogar zu heilen. An Pfingsten 2005 wurde das Kinderzentrum Ruhrgebiet feierlich eröffnet.
Die Scheckübergabe fand am 7. Juli 2005 im Rahmen einer Weinprobe statt.
Um die bestehenden Kontakt zu pflegen und zu erweitern habe ich nun die oben angesprochene Veranstaltung auf Donnerstag, den 31. Mai 2007 festgelegt.
Am Freitag gibt es im Keller wieder ein bisschen Arbeit. Der Silvaner ist durchgegoren und das Erste Gewächs aus der Lorcher Krone werden von der Hefe genommen.
Eine Partie von 600 Liter Weißer Burgunder soll für einige Monate in neue Barriques. Der Wein ist als Bestandteil für unseren 2006er Pinot-Sekt vorgesehen. Zuerst werden die neuen Fässer voll Wasser gelegt, damit das Holz quillt und um zu prüfen, ob die Fässer dicht sind. Am Montag werden sie dann mit dem noch trüben Wein gefüllt. Der Rest des Weißen Burgunders kommt dann in einen Edelstahltank.
Am Samstag Abend kommt eine Delegation aus unseren französischen Partnerstädten St. Benoit und Liguge zum Weineinkauf. In den Städtchen findet alljährlich ein Weihnachtsmarkt statt. Diese sind in Frankreich noch nicht so verbreitet wie bei uns außer im Elsaß.
Die Lorcher Bevölkerung backt und spendet hierfür leckere hausgemachte Plätzchen.
Der Sonntag gehört der Familie. Mit meinen Kindern gehe ich ins Hallenbad. Helin macht schon gute Schwimmbewegungen mit Hilfe ihrer Schwimmflügel. Moran ist umgerechnet 3 lange Bahnen geschwommen. Zuhause gibt es eine Maronensuppe von mir gekocht. Sie findet allerdings wenig Zustimmung von meinen zwei Schwimmern. Wahrscheinlich hat der Wein darin gefehlt!